Wasser ist Leben!

Wir alle kennen diesen Satz, doch seine Bedeutung ist uns kaum bewusst.
Wir wissen, dass wir ohne Wasser nur kurze Zeit (ca. 72 Std.) überleben können. Wir sehen, wie Pflanzen ohne Wasser die Köpfe hängen lassen und dann eingehen. Wir erleben, wie ältere Menschen, wenn sie zu wenig trinken, verwirrt sind – und ein Glas Wasser reicht, um sie ansprechbar zu machen.
Wie in der Natur alle Materie von Wasser durchdrungen ist, so ist auch der menschliche Körper von Wasser durchtränkt wie ein Schwamm.
Wir Menschen bestehen zu rund 70 % aus Wasser – Wasser ist in unserem Organismus allgegenwärtig.
Die vielfältigen Körperfunktionen des Menschen basieren auf physikalischen, chemischen und informationsgestützten Vorgängen, an denen Wasser als Transport- und Lösungsmedium maßgeblich beteiligt ist. Hierzu gehören insbesondere die Versorgung und Entsorgung der Billionen Körperzellen.
Fehlt unserem Körper die notwendige Menge Wasser, erlahmen die Lebensprozesse vieler Organe und Giftstoffe können nicht mehr ausgeschieden werden.
Das äußert sich dann in zahlreichen Krankheiten, von denen wir gar nicht wissen, dass sie im Ursprung auf „Wassermangel“ im Körper beruhen. Wir nehmen sie hin als „Zivilisationserkrankungen“ oder als altersbedingt.

Dr. med. F. Batmanghelidj hat in seinen Büchern (vgl. Literaturliste zum Thema Wasser) überzeugend dargelegt, welche Erkrankungen in einem direkten Zusammenhang mit Wassermangel stehen.
Fehler in unserem Trinkverhalten – gerade in einer Zeit, in der industriell verarbeitete Getränke, angereichert mit Kohlensäure, Zucker- und Konservierungsstoffen bedenkenlos konsumiert werden und große Märkte besetzen – haben Folgen, die die meisten Menschen noch nicht kennen. Spätestens im Alter kommen diese uns dann teuer zu stehen und bedeuten Verlust an Lebensqualität.

„Wir müssen begreifen, dass ein anhaltender Wassermangel zu einem sich kontinuierlich verändernden neuen chemischen Zustand im Körper führt. Wenn sich ein neuer durch Wassermangel verursachter chemischer Zustand voll etabliert, kommt es zu strukturellen Veränderungen, sogar zu Veränderungen der genetischen Matrix des Körpers.“ (Batmanghelidj: Sie sind nicht krank, Sie sind durstig! , S. 13)